24.09.2017     Willkommen Startseite   |   Wer hat Was ?   |   Newsletter   |     RSS-Newsfeed   |   Presse   |   Mediadaten   |   Unser Team   |   Kontakt   |   Impressum

User online: 342
  Start |  Kleintiere  |  Rinder  |  Schweine  |  Pferde  |  Tiergesundheit - TV  |  Video-Lexikon Krankheiten  |  Tierärztezeitung  |  Tierärzte  |  Tierheime
      Übersicht    |    Kleintiere Aktuelles    |    Kleintierzeitung    |    Wer hat Was?    |    Videos Kleintiere    |    Hundeschulen
 
   
Laufend stellen wir hier die neuesten Informationen, Beiträge, Erkenntnisse, Forschungsergebnisse zur Verfügung.
Ihre gewählten News für Kleintiere:
    Suche in News:
  News vom: 31.10.2013   |   News weiterempfehlen   |   News drucken   |   zurück zur Übersicht  
  Haustiere: keine Weihnachtsgeschenke, sondern Freunde fürs Leben

 
 
Weitere News zu den Themen:     Hilfe

Sind mehrere ähnliche News vorhanden, werden Sie nach Anklicken des gewünschten Begriffes direkt auf eine Auswahlseite geführt.

Ist nur eine News mit ähnlichem Inhalt verfügbar, gelangen Sie durch Anklicken des gewünschten Begriffes direkt zu dieser News.


haustiere  hunde  katzen  züchter  rasse  weihnachten  
Alle Jahre wieder wünschen sich Kinder das Gleiche zu Weihnachten: ein niedliches, flauschiges Haustier. Alle Jahre wieder sind die Tierheime pünktlich zum neuen Jahr restlos überfüllt – ehemalige „Weihnachtsgeschenke“ wohin das Auge blickt. Meist wird die Entscheidung für ein Tier in solchen Fällen leichtfertig getroffen, ohne dass sich die Beteiligten darüber im Klaren sind, welche Verantwortung damit einhergeht. Die Experten von DasGesundeTier (http://www.dasgesundetier.de/) erklären, was der Einzug eines Vierbeiners wirklich bedeutet.
Wichtige Fragen im Vorfeld
Vor der Anschaffung sind eine Menge Fragen zu beantworten: Wer kümmert sich um das Tier? Wer füttert es? Können Tierarztkosten, auch regelmäßige Vorsorge und Impfungen, bezahlt werden? Ist die Wohnung groß genug? Leidet im Haushalt jemand unter Allergien? Was geschieht in der Urlaubszeit mit dem Tier? Traue ich mir zu, zehn Jahre und länger für es zu sorgen?
Soll der neue Mitbewohner ein Hund sein, muss nicht nur abgesprochen werden, wer mit ihm Gassi geht. Entscheidend ist vor allem das rassetypische Energieniveau, das dem des Halters entsprechen sollte. Französische Bulldoggen haben zum Beispiel ein eher geringes Energieniveau und eignen sich für gemütliche, weniger aktive Menschen. Schäferhunde oder Jack Russel Terrier brauchen hingegen viel Auslauf und wollen ständig gefordert werden. Daher sollte man sich im Vorhinein mit den Eigenschaften einer Rasse auseinandersetzen. Darüber hinaus stellt sich die Frage: Welpe oder erwachsener Hund? Fällt die Entscheidung auf einen Welpen, bedeutet das schlaflose Nächte in den ersten Wochen (alle zwei bis drei Stunden müssen die Kleinen raus), Missgeschicke in der Wohnung, Hundeschule und zeitaufwendige Erziehung. Generell sollte man bereit sein, sich mit einem Hund intensiv zu beschäftigen und seine Aufgabe sowie seinen Stellenwert in der Familie konsequent zu verdeutlichen. Jeder im Haushalt muss sich als Rudelführer sehen und dem Hund das auch vermitteln, nur dann hört er auf wichtige Kommandos.
Oder soll es doch lieber eine Katze sein? Auch hier ist es wichtig, sich mit den einzelnen Rassen auseinanderzusetzen und ein Tier zu wählen, das zu einem passt. Siamkatzen brauchen zum Beispiel viel Aufmerksamkeit, sind extrem menschenbezogen und unter Umständen sehr laut, dafür aber pflegeleicht. Norwegische Waldkatzen zählen zu den großen Schmusern, sind sehr sanft und benötigen aufwendige Fellpflege. Lebt der Stubentiger ausschließlich in der Wohnung, muss diese katzengerecht gestaltet sein. Das heißt, es müssen genügend Kratzmöglichkeiten geschaffen werden, damit die Möbel verschont bleiben, die Tiere müssen sich auf verschiedenen Höhen bewegen können, ausreichend Beschäftigung und Rückzugsorte haben. Bei der reinen Wohnungshaltung ist es dringend zu empfehlen, direkt zwei Fellnasen ein neues Zuhause zu geben, so kommen weder Langeweile noch Einsamkeit auf.
Lebenslange Verantwortung, lebenslange Freundschaft
Da gerade nach der Weihnachts- und vor der Urlaubszeit die Tierheime voll sind, ist es ratsam, zuerst dort nach den neuen Mitbewohnern Ausschau zu halten. Mitleidskäufe sind dabei jedoch tabu. Voraussetzung ist – egal, ob Tierhilfe oder seriöser Züchter – die Bereitschaft, dem kleinen Wesen ein Zuhause auf Lebenszeit zu geben. Mit der Anschaffung eines Tieres geht man eine Verantwortung ein, die nicht nach den Feiertagen endet, sondern viel Zeit, Geduld, Umstellung und Liebe erfordert. „Als Tierarzt kenne ich die traurigen Weihnachts-Schicksale nur zu gut. Es beginnt oft schon damit, dass die Besitzer an den Feiertagen in der Praxis stehen, weil ihre neuen Mitbewohner in der ganzen Wohnung Brechdurchfall verteilt haben. Das liegt meist an zu vielen Leckerchen, Resten vom Weihnachtsessen und dem immensen Stress, dem die Kleinen ausgesetzt sind. An dieser Stelle sollte man nicht aufgeben, sondern richtig handeln: Das bisherige Futter – ohne Zusätze und frühzeitigen Wechsel – erstmal weiterfüttern und bedenken, dass zu viele Menschen und Lärm in der Eingewöhnungsphase das Tier extrem stressen. Ist das Gröbste vorbei, kann man es langsam an neues Futter gewöhnen“, erklärt Dr. Thomas Backhaus, Tierarzt und Erfinder der 5-E-Tiernahrung.
Das Tier kennenlernen
Wer ernsthaft den Kauf eines Haustieres erwägt, ist gut beraten, zunächst Bücher zu wälzen, das Internet zu durchforsten und mit Menschen zu sprechen, die bereits Erfahrungen gesammelt haben. Seriöse Züchter bieten zum Beispiel die Möglichkeit, die ins Auge gefasste Rasse in Natura zu erleben und klären auch über die jeweiligen Eigenheiten auf. Viele Tierheime bieten Patenschaften an, bei denen man mit einem kleinen Beitrag die Versorgung des Schützlings unterstützt und ihn auch besuchen darf. Um herauszufinden, ob das ausgesuchte Tier wirklich zu einem passt und man tatsächlich bereit für pelzigen Zuwachs ist, gibt es viele Hilfestellungen, die man im Interesse aller Beteiligten umfassend nutzen sollte. Ist man sich schließlich sicher und hat alle Eventualitäten abgewogen, steht dem neuen Mitbewohner nichts im Wege.
Sind der Hund oder die Katze schließlich im Haus, steht auch bald Silvester und damit neuer Stress fürs Tier vor der Tür. Um mit glücklichen Fellnasen durchs erste Silvesterfeuerwerk zu kommen, hier fünf Tipps:
Einen kuscheligen Rückzugsort bieten, der als Versteckmöglichkeit dient, als Ablenkung von dem Feuerwerk einen Kauknochen und Spielzeug dazulegen
Ängstliches Verhalten ignorieren, nicht trösten und auf keinen Fall bestrafen, dafür aber angstfreies Verhalten belohnen
Am Nachmittag vor dem Feuerwerk mit langer Leine spazieren gehen, bei Katzen für genügend Katzentoiletten sorgen
Alle Türen und Fenster schließen, um den Lärm einzudämmen und das Tier nicht alleine lassen, wenn das Feuerwerk beginnt.
Beim Tierarzt gibt es Pheromone zum Sprühen oder als Steckdosenadapter, die sehr beruhigend wirken. Diese können schon ein paar Tage zuvor installiert werden. Darüber hinaus gibt es Nahrungsergänzungen, die prophylaktisch für Beruhigung sorgen

Quelle: "5-E und DasGesundeTier"
 
... zurück zur Übersicht.     
 
 
   


  Kennen Sie schon ... unsere "Tierarzt-Suche"? Geben Sie einen einfach einen Suchbegriff ein, und finden Sie Tierärzte und Tierarztpraxen in Ihrer Umgebung.
( weitere Informationen )