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  Stichwort Hundegesundheit: Richtig impfen, aber wie?

 
 
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Egal ob Staupe, Zwingerhusten oder Leptospirose – gegen unzählige Hundekrankheiten gibt es prophylaktische Impfungen. Tierhalter sollten ihren kleinen Liebling allerdings nicht wahllos immunisieren lassen. Dies kann nämlich im schlimmsten Fall eine gegenteilige Wirkung haben und die Gesundheit des Tieres gefährden. Was es beim Impfen zu beachten gilt, erklären die Experten von DasGesundeTier (http://www.dasgesundetier.de/).
So wenig wie möglich, so viel wie nötig
Unbedachtes Impfen kann der Gesundheit des Hundes schaden. Durch den in Impfstoffen enthaltenen Trägerstoff können starke Impfreaktionen (Störung der körperlichen Regulationskreise, wie etwa des Hormonhaushalts) auftreten. Nicht selten lösen die verwendeten Eiweiße in Impfungen auch Allergien, Autoimmunerkrankungen oder epileptische Anfälle aus. Deshalb sollte sorgsam und überlegt geimpft werden. Neben der am häufigsten durchgeführten Impfung gegen Tollwut sind auch die Immunisierung gegen Staupe, Hepatitis, Leptospirose und Hundeseuche sinnvoll, da von diesen eine immer stärkere Ansteckungsgefahr ausgeht.
Warum überhaupt impfen?
Eine Impfung bietet zuallererst dem Hund einen Schutz vor infektiösen Erkrankungen. Auch Leinen-Hunde betrifft dies, da sie sich durch Menschen anstecken oder bereits im Organismus unbemerkte Viren in sich tragen können. Darüber hinaus schützt die Immunisierung auf passive Weise auch den Tierhalter: Zwar sind nur die Tollwut und die Leptospirose direkt übertragbar, aber ein Hund, der an einer Krankheit leidet, ist aufgrund der Schwächung des Immunsystems anfällig für weitere Erreger, die auch den Menschen angreifen können (wie etwa Herpes oder Streptokokken).
Was gilt es beim Impfen zu beachten?
Nur gesunde Tiere sollten geimpft werden. Daher ist eine tierärztliche Allgemeinuntersuchung (Augen, Zähne und Herz) vor jeder Impfung notwendig. Natürlich wird die Immunisierung am besten vertragen, wenn die Hunde ein aktives, gesundes Darmsystem haben. Im besten Fall sollte der Halter vor der mpfung eine Kotprobe zum Veterinär bringen, die auf Parasiten untersucht wird. Bei einem Befall ist zunächst eine Entwurmungskur nötig, auf die nach zwei Wochen die eigentliche Impfung folgt.
Auch nach der Impfung gilt es einiges zu beachten: Bei Nachimpfungen sollte möglichst auf Produkte des gleichen Herstellers zurückgegriffen werden und die Impfwiederholungen sollten nach Anraten des Tierarztes erfolgen. Hunde, bei denen allergische Reaktionen bekannt sind und anfällige Rassen (zum Beispiel Afghanen, weiße Schäferhunde oder Kavalier-King-Charles) sollten drei Wochen lang nach der Impfung täglich Thuja (Lebensbaum) und Nux vomica (Brechnuss) in homöopathischer Verdünnung erhalten, um Impfschäden vorzubeugen. Darüber hinaus gibt es auch immunstärkende Nahrungsergänzungsmittel, die nach der Impfung dem Hundefutter beigemischt werden können.
Impf-Möglichkeiten
Grundsätzlich kommen prophylaktische Maßnahmen in Form einer Impfung gegen folgende Krankheiten in Betracht: Tollwut, Hepatitis, Parvovirose (Hundeseuche), Staupe, Parainfluenza (Virus des Zwingerhustens), Leptospirose, Borreliose, Piroplasmose.
Zum Schutz vor Borreliose oder Piroplasmose (Sandmücken aus südlichen Regionen) sollte neben dem seit neuestem zur Verfügung stehenden Impfstoff eine aktiv abwehrende Zeckenprophylaxe durchgeführt werden.
Zusätzliche Tipps
Wurde der fällige Impftermin länger als ein halbes Jahr überschritten, sollte zur wiederholten Grundimmunisierung zwei Mal geimpft werden.
Übrigens: Ein Hund, der nicht vollständig geimpft ist, muss nicht unbedingt schwer erkranken, wenn er über genügend Antikörper verfügt. Dennoch kann er als Überträger und Ausscheider von Viren dienen. Wer einen nicht richtig geimpften Hund in Kontakt mit anderen Hunden bringt, gefährdet somit also auch diese.
Eine Entwurmung ist keine Prophylaxe. Viele Hundehalter schwören auf eine regelmäßige Kur. Diese ist allerdings nur ratsam und hilfreich, wenn das Tier tatsächlich an den Parasiten erkrankt ist. Ist dies nicht der Fall, kann die Kur sogar bedenklich sein, da sie die Darmflora und das Gleichgewicht negativ beeinträchtigen kann.
„Impfungen sind eine wichtige Prophylaxe, um die Gesundheit des Tieres vor gefährlichen Krankheitserregern zu schützen. Viele übertreiben es allerdings und schaden somit ungewollt der Gesundheit des Vierbeiners. Darum sollte man in Absprache mit dem Tierarzt seines Vertrauens ganz genau klären, was im jeweiligen Fall möglich und was nötig ist“, erklärt Tierarzt Thomas Backhaus, Entwickler des 5-E-Tierfutters, das im Onlineshop DasGesundeTier angeboten wird.

Quelle: "Das gesunde Tier"
 
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