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  Hunde: So gelingt die Futterumstellung

 
 
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Für eine Futtermittelumstellung beim Hund gibt es viele gute Gründe. So kann der Hund beispielsweise eine Nahrungsmittelunverträglichkeit entwickelt haben. Oder das bisherige Hundefutter hat sich bei näherer Betrachtung der Inhaltsstoffe als minderwertig herausgestellt. Zudem benötigen Hunde im Seniorenalter ein anderes Hundefutter, als die „jungen Raufbolde“ oder gar Welpen.

Aber wie stelle ich das Hundefutter am besten um? Genügt es, dem Hund einfach das neue Futter vorzusetzen, oder müssen Hundehalter die Umstellung eng mit dem Tierarzt absprechen? Eine Antwort hierauf weiß der Hundeexperte Stefan Butzal vom Hundefutter Hersteller nutricanis (www.nutricanis.de): „Grundsätzlich ist eine Umstellung des Hundefutters kein großer Akt, bei dem der Tierarzt hinzugezogen werden muss – zumindest bei gesunden Hunden. Da sich die Darmflora des Hundes auf das jeweilige Hundefutter einstellt, empfiehlt es sich jedoch, eine schrittweise Umstellung vorzunehmen“.

Von heute auf morgen: Das Hauruckverfahren

Nicht zuletzt aufgrund ihrer Domestizierung sind Hunde anpassungsfähige Tiere. Sie sind in der Lage, unterschiedliche Arten von Futter zu verwerten. Ermöglicht wird dies durch die Darmflora des Tieres, die sich an das jeweilige Hundefutter anpasst. Beispielsweise entzieht der Hundekörper bei einer Nassfütterung das überflüssige Wasser, während er bei Trockenfutter Wasser für die Verdauung zur Verfügung stellt. Diese Anpassung hat jedoch auch zur Folge, dass sich die Darmflora des Tieres an das Hundefutter gewöhnt, eine Umstellung von heute auf morgen ist deshalb in den vielen Fällen problematisch. Hundebesitzer sollten diesen Weg deshalb nur wählen, wenn sich das alte und neue Hundefutter stark ähnelt, es also über nahezu gleiche Inhaltsstoffe und einer fast identischen Konsistenz verfügt – und der Hund über einen robusten Verdauungstrakt.

Innerhalb von acht bis zehn Tagen: Die etappenweise Umstellung

Auch wenn viele Hunde das Hauruck-Verfahren ohne die üblichen Begleiterscheinungen wie Durchfall, Blähungen oder Erbrechen wegstecken, empfiehlt Hundeexperte Stefan Butzal eine schrittweise Umstellung des Futters über einen Zeitraum von acht bis zehn Tagen. Dabei werden einfach die beiden Futtersorten miteinander vermischt, wobei der Anteil des neuen Hundefutters sukzessive gesteigert wird. In den ersten zwei, drei Tagen wird der Hund mit einer Mischung gefüttert, die zu 75% aus der alten Futtersorte und zu 25% aus der neuen Futtersorte besteht. Danach wird der Anteil des neuen Futters erst auf 50%, dann auf 75% und schließlich auf 100% erhöht, sodass der Hund nach einer, spätestens nach anderthalb Wochen auf das neue Hundefutter umgestellt ist. Einzige Ausnahme hiervon: Trocken- und Nassfutter sollte grundsätzlich nicht vermischt werden, da die jeweiligen Verdauungszeiten sich unterscheiden.

Innerhalb von vierzig oder fünfzig Tagen: Häufig vergebene Liebesmüh

Viele Hundebesitzer, denen das Wohl ihres Tieres am Herzen liegt, lassen es mit der Umstellung des Futters sehr langsam angehen. Hierbei wird über einen Zeitraum von vierzig bis fünfzig Tagen der Anteil der neuen Hundefuttersorte sukzessive erhöht. Ein Aufwand, der nicht unbedingt in Relation zum Ertrag steht, wie Stefan Butzal von nutricanis erläutert: „Natürlich will jeder nur das Beste für sein Tier – aber eine solch lange Umstellungsphase ergibt nur Sinn, wenn das Tier besonders empfindlich ist oder der Tierarzt aufgrund von Vorerkrankungen dazu geraten hat. Für normale Hunde ist das hingegen vergebene Liebesmüh, da eine acht- bis zehntägige Umstellungsphase in der Regel vollkommen ausreicht.“

Worauf hingegen jeder Hundebesitzer achten sollte, ist die Verträglichkeit des neuen Futters. Ist es auch wirklich artgerecht, enthält es womöglich künstliche Geschmacks-, Konservierungs- und andere Zusatzstoffe, die ihm Hundefutter nichts verloren haben? Bestehen Zweifel, etwa, weil die Inhaltsstoffe nicht transparent sind, sollte der Hundebesitzer eine andere Hundefuttermarke in Betracht ziehen – schließlich hat die Gesundheit des Tieres immer Vorrang, ganz gleich, ob während oder nach der Umstellung des Futters.

Quelle: "nutricanis, Görs Communications"
 
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