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  News vom: 15.01.2015   |   News weiterempfehlen   |   News drucken   |   zurück zur Übersicht  
  Diabetes bei Hunden und Katzen

 
 
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Diabetes Mellitus gehört zu den häufigsten hormonell verursachten Erkrankungen bei Hunden und Katzen. Wird die Krankheit rechtzeitig erkannt und behandelt, können die Tiere noch lange ein normales Leben führen. Daher ist es wichtig, dass Tierhalter die Anzeichen für Diabetes Mellitus frühzeitig erkennen.

„Die ersten Hinweise auf Diabetes sind großer Durst, häufiges Urinieren, Heißhungeranfälle bei Gewichtsabnahme und allgemeine Mattheit“, sagt Birgitt Thiesmann, Heimtierexpertin von VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz. Ausgelöst wird die Erkrankung durch einen Mangel an Insulin, einem Hormon der Bauchspeicheldrüse. Der Körper braucht Insulin, um seine Hauptenergiequelle, den Blutzucker, aufschließen und nutzen zu können.

Ursache für Diabetes können Virus-Infektionen, Stoffwechsel- oder Autoimmunerkrankungen sein. Der typische Diabetiker-Hund ist meist älter als sieben Jahre. Hündinnen sind häufiger betroffen als Rüden. Bei Katzen sind eher männliche Tiere betroffen, hier wird Diabetes hauptsächlich durch Übergewicht verursacht.

Während Diabetes bei Hunden äußerst selten rückläufig ist, besteht bei Katzen eher die Chance auf eine Rückbildung der Erkrankung, wenn sie rechtzeitig erkannt und behandelt worden ist. „Die Behandlung eines diabeteskranken Tieres ist meist lebenslänglich und fordert auch eine gewisse Anpassung im Lebensstil der Halter“, erklärt Birgitt Thiesmann. „Im Allgemeinen lässt sich Diabetes durch Insulinspritzen, die richtige Ernährung, dem Idealgewicht des Tieres sowie regelmäßige Bewegung gut in den Griff bekommen“, so Thiesmann weiter. „Wichtig ist das korrekte Zusammenspiel zwischen Futteraufnahme und der Vergabe des Insulins“, warnt Thiesmann und erklärt weiter, dass bei einer Unausgeglichenheit die Gefahr eines gefährlich niedrigen Blutzuckerspiegels besteht.

Unkastrierte Hündinnen sollten bei Auftreten des Diabetes Mellitus schnellstmöglich kastriert werden, weil die hormonelle Komponente die Einstellung auf Insulin oft erschwert oder gar unmöglich macht. Hündinnen, die gleich nach Einsetzen der Diabetes-Symptome operiert werden, können durchaus auch ohne Dauertherapie wieder ganz gesund werden.

Quelle: "Vier Pfoten e.V."
 
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