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  News vom: 13.04.2015   |   News weiterempfehlen   |   News drucken   |   zurück zur Übersicht  
  Jagende Hunde gefährden Wildtiere, Menschen und sich selbst

 
 
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vier  pfoten    stiftung  für  tierschutz  
VIER PFOTEN rät: Hunde lieber an die lange Leine nehmen!

Wird beim Hund der Jagdinstinkt geweckt, gibt es oft kein Halten mehr. Dies kann Wildtieren, wie Rehen und Hasen, zum Verhängnis werden. Doch Hunde können auch Menschen oder sich selbst gefährden, etwa wenn sie im Jagdfieber über die Straße rennen.

Die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN erklärt, dass das Jagen ein tief in den Genen verankerter Urtrieb des Hundes ist. Je nach Rasse ist dieser unterschiedlich ausgeprägt und wird geweckt, sobald der Hund etwas wahrnimmt, was Beute verspricht: ein Rascheln, Bewegungen, Gerüche. Sofort konzentriert er sich völlig auf die anstehende Jagd und ist für Rückrufe des Halters unempfänglich. Die Beute wird verfolgt und schlimmstenfalls getötet. Für den Hund ist die Jagd ein natürliches und selbstbelohnendes Verhalten.

Birgitt Thiesmann (51), Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN: „Halter sollten ihren Hund dort, wo mit Wild zu rechnen ist, und gerade im Frühjahr, wenn viele Jungtiere geboren werden, an eine Schlepp- oder Laufleine nehmen. Denn was viele nicht wissen: Jäger dürfen jagende Hunde laut Landesjagdgesetzen zum Schutz der Wildtiere erschießen.“

Eine Alternative zur Leine kann ein Training sein, bei dem der Hund lernt in der Nähe des Halters zu bleiben und auf dessen Rufe zu reagieren. Belohnen ist hier wichtig: Ein bestimmtes Wort, eine Zuwendung oder ein Leckerli können das Belohnungsgefühl auslösen und den Halter interessanter als das Reh oder Kaninchen machen.

Quelle: "VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz"
 
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