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Hunde regelmäßig gegen Zecken und Flöhe wappnen!

Endlich sonniges Wetter! Es zieht Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern hinaus in die Natur. Dort lauern vermehrt Parasiten, die es auf das Blut von Halter und Hund abgesehen haben. Zum einen Zecken, die Infektionserkrankungen wie Borreliose oder Babesiose übertragen. Zum anderen Flöhe, deren Aktionsradius sich im Frühling nach draußen verlagert.
Die gute Nachricht ist, dass sich die Parasiten mit kombinierten Zecken- und Flohpräparaten gezielt abwehren bzw. abtöten lassen. „Wir empfehlen den Hundehaltern in unserer Praxis, vorbeugend aktiv zu werden – und nicht erst zu warten, bis der Hund bereits befallen ist“, erklärt Sven Botterweck, Tierarzt aus Duisburg. „Gerade vor dem Hintergrund der relativ warmen Winter, wie wir sie in den vergangenen Jahren hatten, kann es sich anbieten, ganzjährig gegen die Parasiten vorzugehen. Es gibt hierfür verschiedene geeignete Präparate, viele davon werden monatlich angewendet.“

Spot-on-Präparate, die äußerlich aufgetragen werden, wirken auf der Haut des Hundes und greifen die Zecken und Flöhe von außen an. Ebenso von außen wirken Sprays oder Halsbänder. Einen anderen Ansatz verfolgen Kautabletten, die vom Hund verzehrt werden: Die Parasiten nehmen hierbei die Wirkstoffe mit ihrer Blutmahlzeit auf. Die Tabletten werden dem Hund wie ein Leckerli verabreicht. „Im Beratungsgespräch stimmen wir zusammen mit den Hundehaltern die individuelle Anti-Parasitenstrategie ab, die zu den Lebensumständen des einzelnen Hundes passt. Besonders Kautabletten, die erst seit rund zwei Jahren beim Tierarzt erhältlich sind, treffen bei den Hundehaltern auf steigendes Interesse“, sagt der Tierarzt. Kautabletten bieten gegenüber den Spot-on-Präparaten den Vorteil, dass sich kein Anti-Parasiten-Wirkstoff auf Fell und Haut des Hundes befindet. Die ganze Familie kann also mit dem vierbeinigen Freund kuscheln und das Tier auch gleich nach der Behandlung ins Wasser springen.

Zecken – Gefahr für Hund und Halter
An Zeckenschutz sollte immer dann gedacht werden, wenn an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen Temperaturen über sechs Grad herrschen und Zecken aktiv werden. Das ist nahezu ganzjährig möglich. Auf Wiesen, im Wald, in städtischen Grünanlagen und sogar im eigenen Garten können die Spinnentiere lauern – und zwar auf Wirte mit zwei wie mit vier Beinen. Bei einer Umfrage des Verbands für das deutsche Hundewesen (VDH) e.V. zum Thema Zeckenschutz gaben im vergangenen Jahr 85 Prozent der 6222 befragten Hundehalter an, dass sie zwischen März und Oktober mindestens 2-3 Mal im Monat eine Zecke an ihrem Hund entdecken.

Botterweck sieht daher noch Luft nach oben: „Zwar fragen etwa die Hälfte der Halter aktiv nach Zeckenschutz-Maßnahmen. Die übrigen kommen aber erst dann, wenn das Tier bereits befallen ist und einen entsprechenden Leidensdruck hat.“ Das Gefährliche daran: die Blutsauger können bei ihrem Stich unter anderem die Erreger der Borreliose oder der Babesiose auf Hunde übertragen. Um dem vorzubeugen, ist es - neben dem geeigneten Zeckenmittel - wichtig, den Hund wie auch sich selbst nach jedem Gassi gehen abzusuchen und Zecken schnell zu entfernen. Zusätzlichen Schutz kann die Borreliose-Impfung für Hunde bieten.

Flohschutz sinnvoll
„Dieses Jahr habe ich in meiner Praxis in Januar und Februar fast täglich mehrere Hunde mit Flohbefall gesehen“, betont der Tierarzt. Flöhe haben ab Frühjahr auch im Freien Hochsaison. Hunde fangen sich die flügellosen Hüpfer bei Kontakt mit Artgenossen ein. Abhängig vom Ausmaß eines Befalls leiden die Vierbeiner unter Juckreiz, Hautwunden, Entzündungen und Haarausfall. Ist der Hund erst einmal befallen, muss der Besitzer nicht nur die erwachsenen Flöhe auf dem Hund, sondern die gesamte Flohbrut im Umfeld bekämpfen, z.B. an Schlafplätzen oder im Auto. Dazu reichen Absaugen oder Waschen von Decken oft nicht aus, und die Umgebung muss mit einem geeigneten Insektizid behandelt werden.

Deshalb ist es auch bei Flöhen sinnvoll, hier vorzubeugen. Nur wenn Kautabletten & Co sinnvoll angewendet würden, blieben der Hund und seine Umgebung floh- und zeckenfrei, so Botterweck.

Sie finden den Newsletter auch online auf zecken-im-fell.de.
zecken-im-fell.de

Quelle: "Merial"
 
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