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  News vom: 12.07.2016   |   News weiterempfehlen   |   News drucken   |   zurück zur Übersicht  
  Urlaubszeit: 5 Tipps für einen tierfreundlichen Urlaub

 
 
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hunde  katzen  urlaubszeit  
Andere Länder, andere Sitten – das ist ja auch das Schöne am Urlaub. Doch was Touristen auf den ersten Blick als reizvolle Urlaubsattraktion oder als kulinarische Delikatesse erscheint, kann für Tiere mit großen Qualen verbunden sein. Die Stiftung VIER PFOTEN gibt fünf Tipps, wie man ohne großen Aufwand im Ausland Tieren gegenüber respektvoll bleibt.

1. Streuner nicht füttern
Vor allem im Süden und Osten Europas, in Asien und Südamerika ist die Anzahl an streunenden Tieren sehr hoch. Tierliebe Touristen lassen sich leicht dazu verleiten, herrenlose Hunde und Katzen zu füttern. „Das Problem ist, dass sich die Streuner sehr rasch an diese Nahrungsquelle gewöhnen, die dann nach der Urlaubssaison sofort wieder versiegt“, sagt Sarah Ross, Heimtierexpertin von VIER PFOTEN. Das Füttern ist auch deshalb kritisch zu sehen, weil sich die Streuner dadurch noch schneller vermehren. Viel sinnvoller ist es laut Ross, einen lokalen Tierschutzverein direkt am Urlaubsort mit einer Spende zu unterstützen.

2. Keine Selfies mit Wildtieren machen
Immer öfter werden Touristen Fotos mit Wildtieren angeboten, sehr beliebt sind natürlich Tierbabys. „Wenn es die Gelegenheit gibt, Selfies oder andere Aufnahmen mit z. B. Bären- oder Löwenbabys oder sogar ausgewachsenen Wildtieren zu machen, dann müssen sofort alle Alarmglocken schrillen“, warnt Wildtierexperte Thomas Pietsch von VIER PFOTEN. Hier handelt es sich um reine Geschäftemacherei auf Kosten der Tiere, die meist illegal gewildert und unter inakzeptablen Bedingungen gehalten werden. Die direkte Interaktion zwischen Touristen und Wildtieren dient niemals dem Wohl der Tiere.

3. Runter vom Sattel
Ebenfalls ein Klassiker unter den Touristen-Attraktionen sind Elefanten-, Pony-, Esel- und Kamelritte. Aber Vorsicht: Die meisten dieser Tiere werden nicht artgemäß gehalten. Der direkte Kontakt zwischen Wildtieren und Touristen ist aus Tierschutzsicht immer abzulehnen. Auch domestizierte Tiere wie Pferde, Ponys und Esel müssen für den Touristenspaß leiden: Oft sind sie den ganzen Tag über der Hitze ausgesetzt, ohne mit frischem Wasser versorgt zu werden. In der jordanischen Felsenstadt Petra startete VIER PFOTEN deshalb im März 2015 sogar ein Hilfsprojekt für arbeitende Pferde. Weitere Informationen finden Sie auf: http://www.vier-pfoten.de/projekte/weitere/pferdehilfe/aktuell.

4. Kein Besuch von Tierkämpfen
VIER PFOTEN empfiehlt, niemals Sport- und Wettkämpfe mit Tieren zu besuchen. Ob es die traditionellen Stierkämpfe in Spanien und Portugal oder die grausamen Hunde-, Bären- oder Hahnenkämpfe sind: Ihnen allen ist gemeinsam, dass Tiere dafür gequält werden. Bei Bärenkämpfen etwa werden Jagdhunde auf angekettete, wehrlose Bären gehetzt. Die Bären haben keine Chance zu entkommen. In der Zeit zwischen den Kämpfen leben die Tiere qualvoll in winzigen Käfigen auf bloßem Betonboden. Weitere Informationen finden Sie auf: http://www.vier-pfoten.de/projekte/baeren/baerenwald-domazhyr.

5. Tierisch aufpassen bei Souvenirs
In vielen Geschäften werden Gegenstände aus Elfenbein, Schildkrötenpanzer, Lederprodukte aus Häuten exotischer Tiere oder Korallen angeboten. Mit dem Kauf trägt man zur Ausrottung geschützter Arten bei. Die Einfuhr von Souvenirs, die von bedrohten Arten stammen, ist nach dem Washingtoner Artenschutz-Abkommen nicht erlaubt und wird mit Geldbußen und sogar Freiheitsstrafen geahndet.

Quelle: "VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz"
 
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