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  News vom: 21.08.2013   |   News weiterempfehlen   |   News drucken  
  Bunte Bänder für die Gesundheit: Kinesiologisches Pferdetaping

 
 
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klabunde  aid  pferd  gesundheit  
Beim Menschen bereits länger erfolgreich im Einsatz, haben sich inzwischen auch im Pferdesport die bunten Bänder in der Praxis zunehmend bewährt. Die als kinesiologisches Taping bezeichnete Therapiemaßnahme mit den elastischen Klebestreifen dient der Unterstützung von Heilungsprozessen bei Muskelbeschwerden und bei überlasteten Sehnen, trägt zur Linderung von Schmerzen bei und fördert die schrittweise Steigerung der Belastbarkeit von Pferden in der Phase der Rekonvaleszenz.

Vor allem Pferdephysio- und -osteotherapeuten, aber auch Tierheilpraktiker nutzen diese Heilmethode, um kranken Pferden bei Rückenproblemen oder Lahmheiten durch gezielte Behandlung Linderung zu verschaffen oder prophylaktisch im Falle von Prädispositionen tätig zu werden.

Im Unterschied zu den sogenannten Sporttapes finden bei kinesiologischen Tapes ausschließlich aus elastischem Material bestehende Klebestreifen Verwendung. Sie dienen weniger der Ruhigstellung, sondern unterstützen die Funktion der Kapillaren mit dem Ziel des Erhalts einer "full range of motion" (vollständiger Bewegungsumfang). Dabei sind die Einsatzzwecke vielfältig und die Anwendungsgebiete breit gefächert: Mobilitätsstörungen, Einschränkungen am Bewegungsapparat, Muskelschmerzen und -verspannungen, aber auch Arthrosen oder Narbengewebe können mit Hilfe der bunten Bänder therapiert werden.

In Abhängigkeit von der jeweiligen Tapingmaßnahme kann die Anlage am Pferd entlastend, unterstützend oder die Beweglichkeit erhöhend wirken. Inzwischen gehen die Experten sogar davon aus, dass selbst innere Organe via Rückenmarksnerven durch die äußere Klebetherapie beeinflusst werden können. Denn das Taping wirkt nicht nur direkt auf der Haut und steigert dadurch die Mikrozirkulation im Muskel, es führt auch zu einer Erhöhung der Lymphmenge und einer Zunahme der Lymphzirkulation.

Das Band ersetzt somit für einen begrenzten Zeitraum von durchschnittlich zwei bis sieben Tagen die "Hand des Therapeuten". Das Pferd sollte sich während der Dauer der Behandlung in stetiger Bewegung befinden, um den Vorteil aus Pumpeffekt und Muskeltechnik für die Gesundung des Tieres zu nutzen.

Quelle: "Anke Klabunde, www.aid.de"
 
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