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  News vom: 31.07.2014   |   News weiterempfehlen   |   News drucken  
  Entspannte Geburt bei Pferdemüttern

 
 
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anke  klabunde  www.aid.de  entspannte  geburt  
Geburtsverhalten untersucht

Entgegen bisheriger Annahmen verlaufen die Geburten bei Pferden in einem Zustand der Ruhe und Entspannung und sind - im Gegensatz zu vielen anderen Spezies - offensichtlich nicht mit Schmerzen und Stress für das Muttertier verbunden.

Wie die Fachzeitschrift Theriogenology berichtet, hat ein Forschungsteam der Veterinärmedizinischen Universität Wien im Rahmen einer Untersuchung am Graf-Lehndorff-Institut für Pferdewissenschaften das Geburtsverhalten von 17 Stuten des Haupt- und Landgestüts Neustadt/Dosse in Brandenburg mit Hilfe eines Elektrokardiogramms aufgezeichnet. Anhand von Blut- und Speichelproben der Tiere wurden die Stresshormone Cortisol und Adrenalin bestimmt. "Die normale Pferdegeburt ist das Gegenteil einer Stressreaktion", fasst die Wissenschaftlerin Dr. Christina Nagel die Ergebnisse der Studie zusammen.

Mit durchschnittlich zehn bis 20 Minuten Dauer verläuft eine Geburt beim Pferd deutlich kürzer als beim Menschen oder bei Kühen. Aufgrund einer verzögerten Erregungsleitung stieg die Herzfrequenz während der Geburt bei der Mutterstute nicht. Überraschenderweise setzten bei der Mehrzahl der untersuchten Tiere sogar immer wieder einzelne Herzschläge aus. Eine solche Herzrhythmusstörung ist bei Pferden jedoch nicht ganz unbekannt, kommt diese auch durchaus im Ruhezustand vor.

Auch die Annahme, dass bei Stuten ein sogenannter "Adrenalinstoß" während der Geburt auftreten würde, konnte im Rahmen der Studie nicht bewiesen werden. Die Geburt bewirkte also keine hormonelle Stressreaktion. Es konnte sogar eine messbare Erleichterung des Muttertieres während des Kontaktes mit dem Fohlen beobachtet werden; Angst um den Nachwuchs scheint es für das Pferd somit nicht zu geben.

Diese Gelassenheit der Mutterstuten gilt in der freien Wildbahn als Vorteil für das eigene Überleben, so die wissenschaftliche Erklärung für dieses Phänomen. Die Stute kann den Geburtstermin im Falle einer Bedrohung zeitlich steuern. Erst bei Abwesenheit von Gefahr wird der Geburtsprozess in Gang gesetzt und verläuft dann üblicherweise in kürzester Zeit.

Quelle: "Anke Klabunde, www.aid.de"
 
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