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  News vom: 27.07.2015   |   News weiterempfehlen   |   News drucken  
  Olympische Generalprobe in Rio

 
 
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fn-press  olympische  in  rio  pferdesport  bedingungen  2016  
Im August testet der Pferdesport die Bedingungen für 2016

Die Uhr läuft für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro 2016. Genau ein Jahr vor Beginn der Spiele, vom 6. bis 9. August, reisen die Vertreter aus den führenden Pferdesportnationen nach Brasilien, um sich bei den Aquece Rio (“Warm Up Rio”) International Horse Trials, einer internationalen Sterne-Kurzprüfung (CIC2*), über den Stand der Vorbereitungen zu informieren. Mit dabei sein wird auch eine Delegation aus Deutschland. Über Zweck und Inhalt der Reise sprach FN-aktuell mit dem DOKR-Geschäftsführer Dr. Dennis Peiler.

FN-aktuell: Wer wird alles vor Ort sein, um sich ein Bild zu machen?
Dr. Peiler: Angekündigt sind Vertreter aus 16 Nationen. Außerdem werden die Technischen Delegierten der fünf Bereiche Veterinärwesen, Dressur, Springen, Vielseitigkeit und Para-Equestrian dabei sein, die drei Sportdirektoren der FEI, John Roche fürs Springen, Trond Asmyr für Dressur und Catrin Norinder für Vielseitigkeit, sowie John McEwen, der Vorsitzende des FEI-Veterinär-Komitees. Und natürlich werden schon viele der Offiziellen und Helfer vom kommenden Jahr im Einsatz sein, etwa die Stewards, Schreiber, Hindernisrichter. Nur so wird es ja zum echten Testlauf.

FN-aktuell: Durch wen wird die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) beim Testevent vertreten und wieso genau durch diese Personen?
Dr. Peiler: Bisher war es üblich – und das hat sich ja auch gut bewährt -, dass wir die Testevents bei Weltreiterspielen oder Olympischen Spielen mit zwei oder drei deutschen Reitern beschicken. Traditionell waren das immer die Vielseitigkeitsreiter, die mit ihren drei Teilprüfungen im Grunde alle olympischen Teildisziplinen abdecken. Das wurde vor Hongkong so gemacht, aber auch vor London und den Weltreiterspielen in Caen. Nach Rio werden jetzt allerdings nur die beiden Vielseitigkeits-Bundestrainer Hans Melzer und Chris Bartle reisen. Dazu kommen Carsten Rohde als Team-Veterinär der Vielseitigkeitspferde, unser Mannschaftsarzt Dr. Manfred Giensch sowie André Schoppmann und ich von der Mannschaftsführung. Außerdem schließt sich uns Barbara Comtois vom Bereich Persönliche Mitglieder an, die eine Reise zu den Olympischen Spielen im Programm haben.

FN-aktuell: Warum sind in diesem Jahr keine deutschen Aktiven am Start?
Dr. Peiler: Es werden nicht nur keine deutschen, sondern generell keine nicht-brasilianischen Reiter an den Start gehen. Das liegt zum einen daran, dass es im Vorfeld leider einige erhebliche logistische Probleme gegeben hat, andererseits aber einfach an dem enormen Aufwand. Am Ende haben alle Nationen verzichtet.

FN-aktuell: Ist das kein Nachteil für uns, wenn keine Reiter vor Ort sind?
Dr. Peiler: Die Tests haben sich in den letzten Jahren schon bezahlt gemacht. Andererseits haben wir es in Rio mit gemäßigten klimatischen Bedingungen zu tun. Wenn die Spiele beginnen, ist bei uns Sommer und in Brasilien Frühling. Außerdem ist der Austragungsort der Reiterspiele, anders als bei den meisten großen Championaten der letzten Jahre, kein völlig unbeschriebenes Blatt. Die Reitanlage in Deodoro existiert ja schon länger. Hier wurden unter anderem schon die Panamerikanischen Spiele ausgetragen. Bei unserem ersten Besuch war die gesamte Anlage allerdings noch weit von einem olympischen Niveau entfernt.

FN-aktuell: Welche Erkenntnisse erhoffen Sie sich vom Testevent? Welche besonderen Themen stehen auf Ihrer Liste?
Dr. Peiler: Jeder von uns hat entsprechend seiner Funktion im kommenden Jahr natürlich andere Schwerpunkte. Was uns alle interessiert, sind die genauen sportlichen Abläufe, die bei solchen Testevents 1:1 so durchgespielt werden wie später beim Championat. Wir hoffen, nach den zahlreichen Meetings, die jeden Tag angesetzt sind, wieder etwas schlauer zu sein.

FN-aktuell: Gibt es aus Ihrer Sicht eine besondere Baustelle?
Dr. Peiler: Die meisten offenen Fragen betreffen die Themen Infrastruktur, Unterkünfte und Logistik. In Deodoro selbst sind so gut wie keine Unterkünfte zu bekommen. Für unsere Reiter und den Equipechef haben wir daher Zimmer im Olympischen Dorf gebucht, aber auch das weitere Unterstützungspersonal, zum Beispiel der zweite Trainer, Reservereiter, Tierarzt, Schmied, muss ja irgendwo unterkommen. Außerdem muss geklärt werden, wie sie am schnellsten und besten von A nach B kommen. Das Olympische Dorf liegt insofern sehr günstig, dass es nur rund 20 Minuten vom Stadion entfernt ist. Zumindest wenn die geplante Straße inzwischen fertig ist. Das werden wir ja sehen. Bei unserem letzten Besuch fuhren gerade die Bagger vor.

FN-aktuell: Glauben Sie, dass alles rechtzeitig fertig wird?
Dr. Peiler: Das wird schon eine besondere Herausforderung. Aber mit den Fußball-Weltmeisterschaften haben die Brasilianer ja bereits bewiesen, dass sie – wenn auch auf der Zielgeraden – ein solches Großereignis stemmen können. Ich gebe jedoch zu, dass mir die Einhaltung der Zeitpläne schon etwas Bauchschmerzen bereitet.
Das Interview führte Uta Helkenberg.

Quelle: "fn-press"
 
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