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  Tierschutz im Pferdesport stärken

 
 
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Bundestierärztekammer: Die Ausrichter von Pferdesportveranstaltungen müssen ihrer Verantwortung gerecht werden!

Die Bilder gingen um die Welt und sorgten nicht nur in Pferdekreisen für Aufsehen: Millionenhengst „Totilas“ absolvierte die Dressur-Leistungsprüfung bei den Europameisterschaften in der Aachener Soers mit offensichtlicher Lahmheit. Die Empörung war groß: wie kann es sein, dass ein krankes Tier ins Dressurviereck geschickt wird?

Die Leistungsprüfungsordnung (LPO) der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) lässt es zu, dass Tierärzte aus Kostengründen vom Veranstalter nur in Rufbereitschaft engagiert werden und sie gar nicht unbedingt vor Ort sind, wenn etwas passiert. „Unter dem Gesichtspunkt des Tierschutzes können die Anforderungen an den tierärztlichen Turnierdienst aber nur durch eine ständige Anwesenheit des Tierarztes erfüllt werden“, erklärt Dr. Uwe Tiedemann, Präsident der Bundestierärztekammer. „Es ist ein Unding, dass das nicht verbindlich vorgeschrieben ist. Ich rate allen Kollegen, keine Verträge mit Rufbereitschaft zu unterschreiben.“

Die Entscheidungsgewalt, ob ein Pferd als „fit to compete“, also als gesundheitlich in der Lage, zu starten, erklärt wird, liegt beim Turnierrichter und nicht beim Tierarzt. „Sollte die Entscheidung aus Sicht des Turniertierarztes bedenklich sein, kann er den zuständigen Amtsveterinär hinzuziehen“, betont Tiedemann. „Ich möchte die Kolleginnen und Kollegen ermutigen, das im Zweifelsfall auch zu tun.“

Wer Tiere zur Sportzwecken einsetzt, hat Gesundheit und Wohlbefinden der Tiere an erste Stelle zu setzen. Das ist nicht nur eine berechtigte Erwartungshaltung der Gesellschaft, sondern eine ethische Verpflichtung. Pferde sind keine Sportgeräte, sondern fühlende Lebewesen. Die Delegiertenversammlung der Bundestierärzte-kammer fordert eine Änderung der Regelwerke der Pferdesportverbände, um dieses Ziel auch konsequent zu erreichen.

Quelle: "Bundestierärztekammer"
 
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