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  News vom: 06.06.2016   |   News weiterempfehlen   |   News drucken  
  Wild Equids - Neues Buch über die wilden Verwandten der Pferde

 
 
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Wildlebende Equiden wie Zebras, Wildesel und Wildpferde sind eine bedrohte, aber wenig bekannte Gruppe der Einhufer. Hauspferd und Esel sind uns besser vertraut als ihre wilden Artgenossen, über die erstaunlich wenig bekannt ist. In ihrem aktuell erschienen Buch „Wild Equids“ fassen daher die AutorInnen Petra Kaczensky vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Vetmeduni Vienna und Jason Ransom vom US National Park Service aktuelle, internationale Studienergebnisse von WildpferdeexpertInnen zusammen. Das Buch vernetzt Informationen wie Lebensweise, und Genetik mit Konzepten zu ihrem Schutz. Das englische Fachbuch ist aktuell im Johns Hopkins University Press Verlag erschienen.

Die Menschheitsgeschichte ist eng mit der Haustierwerdung von Pferd und Esel verknüpft. Domestizierte Pferde und Esel spielten und spielen als Reit- und Arbeitstiere oder als tierische Partner eine wichtige Rolle. Die Wildformen sind uns dagegen weniger vertraut. Freilebende Pferdearten wie Wildpferde, Zebras oder Wildesel durchstreifen unseren Planten seit zirka 56 Millionen Jahren. Viele dieser Equiden-Arten sind inzwischen auf kleine Restvorkommen geschrumpft und drohen ohne geeignete Schutzmaßnahmen völlig zu verschwinden.

Neues Buch über wilde Pferdearten
Das neue, englischsprachige Fachbuch „Wild Equids“ des Autorenduos Jason Ransom vom US National Park Service und Petra Kaczensky vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Vetmeduni Vienna, fasst die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu wildlebenden Equiden wie Zebras, Wildpferden und Wildesel zusammen. Damit will Kaczensky nicht nur das Interesse an dieser oft vergessenen aber wichtigen Gruppe von Huftieren wecken, sondern auch eine Basis für neue Ideen und Schutzkonzepte bieten.

„Wildpferde, Wildesel, und Zebras sind eine wenig bekannte Gruppe von Huftieren, die in einigen der unzugänglichsten Gebiete der Erde leben – den Steppen, Halbwüsten und Hochebenen Zentralasiens und Afrika. Viele sind inzwischen hoch bedroht und kommen nur mehr in Restbeständen vor. Es war Zeit die neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen zusammenzustellen und auf diese faszinierende Artengruppe und ihre Situation aufmerksam zu machen.“ Sozialverhalten, Lebensraumnutzung, Ernährung, Genetik und Erhaltungszucht in zoologischen Gärten werden in dem Buch ebenso diskutiert wie notwendige Schutzkonzepte zum Erhalt von Lebensräumen und Wanderkorridoren.

Ein Fachbuch für alle
Die Mensch – (Wild)Pferd Beziehung ist ein weiterer Aspekt dieses Fachbuches. Die AutorInnen spannen den Bogen von der Domestikation des Pferdes, über deren Verwilderung und wie man verwilderte Bestände kontrollieren kann bis hin zu unserem unterschiedlichen Verständnis des Begriffes „wild“. Damit ergibt sich eine umfassende Darstellung des derzeitigen Wissenstandes. „Die Autoren der einzelnen Kapitel arbeiten seit Jahrzehnten an wilden Pferdeverwandten. Wir haben versucht eine möglichst detaillierte, aber auch verwobene Darstellung dieser Forschungsergebnisse in unserem Buch zu präsentieren“, erklärt Kaczensky.

LeserInnen sollen allerdings nicht nur neue Erkenntnisse über das Leben der Wildpferde, Zebras oder Wildesel erfahren. “Das Buch soll allen Interessierten einen Zugang zu den wilden Verwandten der Pferde ermöglichen und damit helfen Verständnis aufzubauen, warum die Wildformen der Pferde es wert sind von uns geschützt und erhalten zu werden“, stellt Kaczensky fest. „Wild Equids“ ist also ein Buch, das nicht nur das Interesse von PferdewissenschafterInnen erwecken wird.

Quelle: "Veterinärmedizinische Universität Wien"
 
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