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  Internationaler -Tag der Donau-

 
 
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VIER PFOTEN informiert über Pferdehilfeprojekt im rumänischen Donaudelta

Zum internationalen -Tag der Donau- am 29. Juni informiert die Stiftung VIER PFOTEN über ihr erfolgreiches Hilfsprojekt für wild lebende Pferde in der Region Letea im rumänischen Donaudelta. Die als Weltkulturerbe eingestufte Region ist eines der größten Feuchtbiotope Europas. Hier leben circa 500 Wildpferde bzw. vor hunderten von Jahren verwilderte Hauspferde. Dank VIER PFOTEN können sie dort ein freies, geschütztes Leben führen.

Das war nicht immer so: 2010 beschlossen rumänische Behörden und Umweltschützer, die unkontrolliert wachsende Pferdeherde mittels Abschuss zu verkleinern. Sie befürchteten, dass das natürliche Ökosystem des streng geschützten Letea-Waldes zerstört werden könnte, denn Baumrinde und seltene, geschützte Pflanzen sind ein Teil der Nahrung der Pferde. Durch intensive Verhandlungen mit den zuständigen Personen und Behörden gelang es VIER PFOTEN, die Tötungen in letzter Minute aufzuhalten. Gemeinsam mit Tierärzten und Pferdeexperten hat VIER PFOTEN anschließend ein nachhaltiges Geburtenkontrollprogramm erarbeitet. Damit wird die Vermehrung der Pferde auf tierfreundliche Art eingedämmt.

Maßnahmen für den Schutz der Wildpferde

- Seit 2013 hat das Tierärzteteam von VIER PFOTEN mehr als 350 Stuten mit einem Immunkontrazeptivum behandelt.
- VIER PFOTEN verhandelt mit den rumänischen Behörden und setzt sich dafür ein, dass die Tiere bald auch gesetzlichen Schutz bekommen.
- Im vergangenen Jahr hat die Biosphärenreservatsbehörde (ARBDD) Unterstützung bei dem Pferdeschutzprogramm angeboten und ein Partnerschaftsabkommen unterschrieben. Unter Berücksichtigung des touristischen Potentials und einer nachhaltigen Entwicklung der Gegend wird VIER PFOTEN das Institut dabei unterstützen, eine Aufklärungskampagne zu entwickeln.
- Ein Tierärzteteam von VIER PFOTEN kümmert sich um kranke und verletzte Pferde.
- Bei Futterknappheit im Winter bringt VIER PFOTEN Heu für die Tiere.

So funktioniert das Geburtenkontrollprogramm
Das Programm sieht eine Impfung mit einem Immunkontrazeptivum vor, die die Befruchtung der Eizelle stoppt aber den eventuell bereits vorhandenen Fötus nicht stört. Sie wirkt ein Jahr lang und muss dann jedes Jahr vor der Paarungszeit aufgefrischt werden, um die empfängnisverhütende Wirkung aufrecht zu erhalten. Die Auffrischung kann aus größerer Entfernung mit einem Betäubungsgewehr durchgeführt werden, sodass die Stuten dafür nicht eingefangen werden müssen. Lediglich für die erste Behandlung müssen die Tiere einmal unter Narkose eine gründliche medizinische Untersuchung bekommen. Die Tierärzte von VIER PFOTEN entnehmen hierbei Blut- und/oder Kotproben um weiterführende Studien damit durch zu führen. Damit die geimpften Stuten später wieder identifiziert werden können, bekommen sie eine Markierung am Ohr.
Diese Impfung ist im Vergleich zu einer Kastrations-Operation eine schonendere, günstigere und schnellere Methode. Die Kastration der Hengste wäre wesentlich aufwändiger und risikoreicher für das einzelne Tier, sowie teurer und zeitintensiver. Wenn nur ein einziger Hengst nicht gefangen und kastriert würde, könnte dieser Hengst allein in einer Saison bis zu 50 Stuten decken und so für viele Nachkommen sorgen.

Über das rumänische Donaudelta
Das rumänische Donaudelta wurde als einziges Flussdelta der Welt zur Gänze zum Biosphärenreservat erklärt und ist das zweitgrößte Feuchtbiotop Europas. Der Wald von Letea liegt im Nordosten des Donaudeltas. Dieses Gebiet umfasst 2.825 Hektar, viele seltene und besondere Pflanzenarten kommen nur in dieser einzigartigen Landschaft vor. Das Donaudelta ist Weltkulturerbe und wurde 1990 in das UNESCO Biosphären Programm aufgenommen. Gegründet wurde es 1938 und ist somit das älteste Naturschutzgebiet Rumäniens.

Quelle: "VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz"
 
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