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  News vom: 15.03.2017   |   News weiterempfehlen   |   News drucken  
  Milchbauern haben weiter Löcher in den Bilanzen

 
 
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Niedersachsens Milcherzeuger liefern zurzeit weiterhin weniger Milch an die Verarbeitungsunternehmen als im Vorjahr. Die desolaten Auszahlungspreise im vergangenen Jahr haben nach Mitteilung des Landvolk-Pressedienstes zu deutlichen Reaktionen geführt, die bis jetzt nachwirken. Noch stärker aber machen sich die fehlenden Einnahmen der jüngsten Milchkrise auf den Höfen bemerkbar. „Die vielen in dieser Zeit aufgerissenen Löcher sind in den Bilanzen noch längst nicht ausgeglichen“, verdeutlicht Albert Schulte to Brinke. Auf zahlreichen Höfen hätten laufende Kosten über Kredite finanziert werden müssen, die jetzt noch abzutragen zu seien. Die Milchbauern müssten daher weiter auf einen Aufwärtstrend am Milchmarkt hoffen. Der Landvolkvizepräsident sieht die aktuell wieder etwas unter Druck geratenen Auszahlungspreise daher mit größter Sorge. Die Milchviehhalter selbst haben im zweiten Halbjahr 2016 aus eigener Anstrengung zur Entlastung des Milchmarktes beigetragen und die Anlieferung zurückgefahren. In Deutschland wurde die Milcherzeugung 2016 nach Daten der ZMB im Vergleich zum Vorjahr um knapp ein Prozent reduziert, in Niedersachsen ging sie um 0,6 Prozent zurück. Allerdings stieg die Anlieferung auch in einigen EU-Mitgliedstaaten wie den Niederlanden (plus 7,2 Prozent) oder Irland (plus 4,1 Prozent). Mit einem speziell aufgelegten Hilfspaket hat auch der Bund Anreize zur Nichtsteigerung der Erzeugung gesetzt, knapp 24.000 Milchviehhalter haben bundesweit einen Antrag auf Teilnahme gestellt.

Milch und Milchprodukte, allen voran Käse, zählen zu gefragten Exportgütern. Der Löwenanteil mit einem Anteil von 90 Prozent wird im europäischen Binnenmarkt gehandelt. Gleichwohl sieht das Landvolk auch auf außereuropäischen Märkten das Interesse an deutschen sowie niedersächsischen Milchprodukten. Dieses Segment unterliegt zugleich immer gewissen Unsicherheiten. Sie werden durch die Kaufkraftentwicklung, geopolitische Einflüsse aber auch klimatische Ereignisse in anderen Milcherzeugungsregionen beeinflusst und sind nicht vorhersehbar. Zum Export in afrikanische Staaten räumt Schulte to Brinke mit einem immer wieder geäußerten Vorurteil auf: „Diese Lieferungen stören nicht das Wachstum afrikanischer Produzenten, sie sichern vielmehr die Ernährung in den afrikanischen Ballungszentren und noch mehr in den Flüchtlingsregionen des Kontinents. Dort ermöglichen sie vielen Menschen erst das Überleben.“ Die Ernährung der Bevölkerung in Nairobi, Kenia, Megastädten wie Lagos oder Nairobi oder auch in den Flüchtlings- und Krisenregionen am Horn von Afrika sei allein aus der regionalen Erzeugung nicht zu leisten.

Quelle: "Landvolk Niedersachsen"
 
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