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  Fleischproduktion in Bayern gesunken

 
 
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Rückgang bei Schweinefleisch, aber Zunahme bei Rindfleisch und Geflügel

Im Jahr 2012 wurden in Bayern in gewerblichen Schlachtbetrieben sowie durch Hausschlachtungen 816 400 Tonnen Fleisch (ohne Geflügel) erzeugt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, bedeutet dies gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 15 800 Tonnen bzw. 1,9 Prozent. Maßgebend hierfür war der Rückgang beim Schweinefleisch um 18 800 Tonnen (-3,6 Prozent) auf 506 400 Tonnen. Die erzeugte Rindfleischmenge nahm dagegen um 3 100 Tonnen bzw. 1,0 Prozent auf 307 100 Tonnen zu. Darüber hinaus wurden in gewerblichen Geflügelschlachtereien 160 100 Tonnen Geflügelfleisch erzeugt, binnen Jahresfrist ein Anstieg um 5,5 Prozent bzw. 8 400 Tonnen. Mit 976 600 Tonnen blieb die insgesamt in Bayern im Jahr 2012 erzeugte Fleischmenge um knapp ein Prozent (7 400 Tonnen) unter dem Vorjahresniveau.

Im Jahr 2012 wurden in Bayern in gewerblichen Schlachtbetrieben sowie durch Hausschlachtungen gemäß den Meldungen der Veterinärämter an das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung 816 400 Tonnen (t) zum Verzehr geeignetes Fleisch (ohne
Geflügel) erzeugt. Im Vergleich zum Vorjahr war dies ein Rückgang um 15 800 t bzw. 1,9 Prozent. Auf Schweinefleisch entfielen 62,0 Prozent der gesamten Schlachtmenge. Binnen Jahresfrist sank die Schweinefleischproduktion um 18 800 t bzw. 3,6 Prozent auf 506 400 t. Die Zahl der geschlachteten Schweine nahm im gleichen Zeitraum aufgrund des etwas höheren durchschnittlichen Schlachtgewichts um 4,1 Prozent (229 400 Tiere) auf 5,31 Millionen Tiere ab. Knapp 62 Prozent des Schweinefleischs wurden in Niederbayern (189 500 t bzw. 37,4 Prozent) und Oberbayern (123 000 t bzw. 24,3 Prozent) erzeugt. 37,6 Prozent der Schlachtmenge an Rotem Fleisch entfielen auf die Rindfleischerzeugung.

Mit 307 100 t war die produzierte Fleischmenge um 3 100 t bzw. 1,0 Prozent höher als im Vorjahr. Aufgrund des gleichfalls etwas höheren durchschnittlichen Schlachtgewichts nahm die Zahl der geschlachteten Rinder im gleichen Zeitraum aber nur um 0,4 Prozent (3 400 Tiere) auf 900 100 zu. Der regionale Schwerpunkt der Rindfleischproduktion liegt im Süden Bayerns, und zwar in Oberbayern mit 95 600 t (Anteil 31,1 Prozent) sowie in Schwaben mit 64 800 t (21,1 Prozent).
Die verbleibende Schlachtmenge an Rotem Fleisch von 2 900 t verteilte sich im Wesentlichen
auf Schaffleisch (2 400 t) sowie in geringem Umfang auf Pferde- und Ziegenfleisch. Außerdem wurden 2012 in bayerischen Geflügelschlachtereien 160 100 t Geflügelfleisch erzeugt. Dies ist die bisher höchste Schlachtmenge. Der bisherige Höchstwert aus dem Vorjahr wurde um weitere 5,5 Prozent (8 400 t) übertroffen.

Insgesamt wurden in Bayern 976 600 t Fleisch erzeugt. Dies waren 7 400 t bzw. 0,8 Prozent weniger als im Jahr 2011. Der Rückgang beim Schweinefleisch konnte durch die Zunahme beim Geflügel- und Rindfleisch somit nicht ganz ausgeglichen werden.
Recht unterschiedlich ist der Beitrag Bayerns zur Fleischerzeugung in Deutschland. Während beim Rindfleisch gut ein Viertel der Schlachtmenge aus Bayern stammt, sind es beim Geflügelfleisch ein Neuntel und beim Schweinefleisch lediglich rund ein Elftel.

Quelle: "Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung"
 
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