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  Neuer Forschungskomplex des Friedrich-Loeffler-Instituts

 
 
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Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner haben am Freitag auf der Ostseeinsel Riems das neu errichtete

Hochsicherheitslabor mit Stallanlagen des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, eingeweiht. Künftig sind in dem neuen Gebäudeteil, der die höchste Biosicherheitsstufe (BSL 4) hat, Forschungen an Großtieren mit hoch ansteckenden Erregern möglich. Dazu gehört zum Beispiel das Krim-Kongo-Hämorrhagische-Fieber-Virus, das derzeit in ost- und südosteuropäischen Ländern vorkommt und als Zoonose-Erreger für Menschen gefährlich ist. Bundesministerin Aigner unterstrich am Rande der Eröffnungsfeier die herausragende Rolle des FLI auf der internationalen Bühne der Tierseuchenforschung: „Die zahlreichen nationalen und internationalen Referenzlaboratorien des FLI sind gefragte Ansprechpartner für Experten aus aller Welt. Mit den neuen Labor- und Stallanlagen verfügt das FLI nun als einzige Forschungseinrichtung in Europa über die Möglichkeit, in der höchsten Biosicherheitsstufe an Großtieren wie Schweinen und Rindern zu forschen. Damit sind unsere Wissenschaftler in der Lage, weitere wertvolle Erkenntnisse zu gefährlichen Tierkrankheiten zu gewinnen, um Mensch und Tier bestmöglich vor Gefahren zu schützen. Das ist immer auch ein bedeutender Beitrag zum gesundheitlichen Verbraucherschutz.“

Erst in diesem Jahr hatte auch der Wissenschaftsrat in einer Evaluierung dem FLI bescheinigt, dass es „eine herausragende, international sehr renommierte Forschungseinrichtung“ ist, „die unverzichtbare Leistungen im Bereich der Prävention, Erkennung und Bekämpfung von Tierseuchen erbringt“. Zudem wurde das FLI vom Wissenschaftsrat in eine Reihe mit nur wenigen Einrichtungen weltweit gestellt, die ein ähnlich breites Forschungsspektrum vorweisen können. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des FLI leisten herausragende Arbeit. Auf dieses Institut konnte ich mich bei Fragen zu Tiergesundheit und Verbraucherschutz immer verlassen“, so Aigner.

Einen BSL 4-Bereich, an dem mit Großtieren gearbeitet werden kann, gibt es bisher weltweit nur an zwei Orten, am National Microbiology Laboratory des Canadian Science Centre for Human and Animal Health in Winnipeg (Kanada) und bei der Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO) im Verbund mit der Australian Animal Health Laboratory (AAHL) in Geelong (Australien). Das FLI ist somit die einzige Einrichtung in Europa, die über solch moderne und umfangreiche Forschungsmöglichkeiten verfügt.

Als Bundesforschungsinstitut berät das FLI das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) in Fragen der Tiergesundheit. Bei Tierseuchenausbrüchen macht das Institut eigene epidemiologische Untersuchungen. Außerdem erstellt es Risikobewertungen zu verschiedenen Infektionskrankheiten von Nutztieren. Das FLI ist nationale Zulassungsstelle für veterinärmedizinische Infektionsdiagnostika und entwickelt Impfstoffe gegen Tierkrankheiten.

Das FLI betreibt bundesweit über 75 nationale Referenzlaboratorien für anzeigepflichtige Tierseuchen und meldepflichtige Tierkrankheiten. Die Referenzlaboratorien klären Verdachtsfälle ab, beraten die Veterinärbehörden und führen Ringversuche durch zur Qualitätssicherung der Tierseuchendiagnostik in Deutschland. Auf internationaler Ebene führt das FLI Referenzlabore der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) für Aviäre Influenza, Newcastle Disease, Bovine Herpesvirus-1-Infektion, Brucellose, Chlamydiose, Rotz und Tollwut.

Mit dem am Freitag eingeweihten BSL 4-Forschungskomplex ist der umfangreiche Labor-Neubau am FLI-Hauptstandort Riems abgeschlossen. Seit 2008 sind rund 89 Labore und 163 Stalleinheiten verschiedener Sicherheitsstufen in Betrieb gegangen. Auf Riems wird aber noch gebaut: Das Institut erhält neue Büro-, Konferenz- und Kantinengebäude, die bis zum Jahresende bezogen sein werden.

Weitere Informationen im Internet: www.fli.bund.de

Quelle: "BMELV"
 
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