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  Wirkungssicherheit durch Desinfektionsmittel-Listen vor allem im Seuchenfal

 
 
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Anwendern von Desinfektionsmaßnahmen steht die Wahl des Desinfektionsmittels grundsätzlich frei, soweit es sich nicht um behördlich angeordnete Maßnahmen, d.h. Entseuchungen etwa gemäß § 18
Infektionsschutzgesetz handelt. Es ist jedoch dringend zu empfehlen,
auch bei routinemäßigen Desinfektionen die Desinfektionsmittel-
Listen des RKI, der VAH und der DVG zu Rate zu ziehen, da bei
den dort aufgeführten Mitteln und Verfahren die mikrobiologische
Wirksamkeit durch Sachverständigengutachten belegt und von unabhängigen
Institutionen bestätigt wurde. Das Unternehmen KESLA
bietet entsprechend vielfältig gelistete und praktikable Lösungen,
mit denen auch hochgefährliche Seuchenerreger sicher abgetötet
werden.

„Zum Schutz des Menschen vor übertragbaren Krankheiten dürfen bei behördlich angeordneten Entseuchungen gemäß § 18 des Infektionsschutzgesetzes nur Mittel und Verfahren verwendet werden, die vom Robert-Koch-Institut (RKI) auf Wirksamkeit und vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte bzw. vom Umweltbundesamt auf Unbedenklichkeit für Gesundheit und Umwelt geprüft und in eine vom RKI zu veröffentlichende Liste aufgenommen sind“, heißt es im Vorwort des RKI zu geprüften und anerkannten Desinfektionsmitteln. Die Liste wird im Bundesgesundheitsblatt und im Internet veröffentlicht.

Für routinemäßige Desinfektionsmaßnahmen im humanmedizinischen Bereich
wird von der Desinfektionsmittel-Kommission des Verbundes für angewandte
Hygiene (VAH) eine Liste geprüfter und als wirksam befundener chemischer
Desinfektionsverfahren herausgegeben. Zwischen der Desinfektionsmittel-
Liste des RKI und des VAH bestehen insbesondere in den Angaben zur Flächen- und Instrumentendesinfektion Unterschiede bei den Einsatzkonzentrationen und Einwirkzeiten. Die Ursachen liegen in den unterschiedlichen Aufgaben der Listen und dementsprechend in den unterschiedlichen Prüfmethoden und Bewertungskriterien begründet.

Die Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft (DVG) gibt für Desinfektionsmaßnahmen im veterinärmedizinischen und im Lebensmittelbereich entsprechende Listen heraus. So hat etwa im Falle einer anzeigepflichtigen Tierseuche, wie der ab Jahresmitte auch in Deutschland drohenden Afrikanischen Schweinepest, der Tierhalter nach § 9 des Tierseuchengesetzes der zuständigen Behörde oder dem beamteten Tierarzt unverzüglich Anzeige zu machen und die kranken und verdächtigen Tiere von Orten, an denen die Gefahr der Ansteckung fremder Tiere besteht, fernzuhalten. Zusätzlich schreibt die Tierseuchen-Richtlinie vor, dass angewandte Mittel je nach ursächlicher Erregerlage in den Wirkungsbereichen der vollen Viruzidie bzw. vollen Bakterizidie
DVG-gelistet sein müssen. Über dies dürfen Wirkstoffe auf Basis von Aldehyden und organischen Säuren unter 10°C nicht angewandt werden. Mittel, die nur nach EN/DIN geprüft sind, sind für die Bekämpfung von Tierseuchen nicht anwendbar.

Hersteller von Desinfektionsmitteln stehen in keinerlei Verpflichtung, ihre Präparate in die Desinfektionsmittel-Listen prüfen und eintragen zu lassen. Dennoch hat die KESLA-Unternehmensgruppe als Entwickler und Hersteller hochwirksamer Desinfektionsmittel auf Basis von Peressigsäure bisher keine Mühen und Kosten gescheut, ihre Peressigsäure-Spezialitäten umfänglich sowohl für die routinemäßige Vorbeugung als auch für den konkreten Seuchenfall überprüfen und listen zu lassen.

Gerade im Hinblick auf eine nachgewiesene Wirksamkeit zur Abwendung von
Gefahren durch humanpathogene Erreger einschließlich bakterieller Sporenbildner auf speziellen, flexiblen Oberflächen, wie der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) von Rettungskräften und im Katastrophenschutz bei bioterroristischen Anschlägen mit Anthrax (Milzbrandsporen), ergibt sich der Wunsch nach absolut verlässlichen Hinweisen zur Anwendung geeigneter Desinfektionsmittel. Nach Untersuchungen des RKI ist eine besondere Kombination aus 5% Wofasteril mit 0,5% alcapur N bei einer Einwirkzeit von 5 min mit Mechanik das derzeit einzige Mittel in Deutschland, das den hohen Anforderungen zur Desinfektion der PSA gerecht wird und daher im Anhang der RKI-Liste als alleiniges Präparat für den Wirkungsbereich ABC (gegen Bakterien, Viren, Milzbrandsporen) besondere Erwähnung findet.

Peressigsäure besitzt die höchste Wirkungsgeschwindigkeit aller Biozid-Produkte und der Zerfall in Wasser, Sauerstoff und Essigsäure begünstigt den Einsatz aus Sicht der Anwender und der Umwelt. Wegen ihrer unspezifischen Wirkungsweise spielen Keimresistenzen keinerlei Rolle und ein von Praktikern geforderter Wechsel des Desinfektionswirkstoffes wird überflüssig. Das Wofasteril-Kombiverfahren ist die einzigartige alkalisierte Peressigsäure, die ein Maximum an Materialverträglichkeit bei gleichzeitiger Geruchsminimierung gewährt. Neben diesen antimikrobiell wirkenden Präparaten ist das Ascarosteril AB das einzige auch antiparasitär wirkende Mittel, das im Tierseuchenfall einsetzbar ist und sogar durch alle acht Spalten der DVG komplett durchgelistet ist.

Verschiedene Dosier- und Applikationsvorrichtungen von KESLA bieten Anwendern automatisierte Möglichkeiten zum einfachen und schlagkräftigen
Ausbringen der Gebrauchslösungen bevorzugt im Hochdruckschaumverfahren.

Quelle: "KESLA"
 
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