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  News vom: 22.05.2014   |   News weiterempfehlen   |   News drucken  
  Jetzt mit der Fliegenbekämpfung beginnen

 
 
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Jetzt im Frühjahr sollte mit der Stallfliegenbekämpfung begonnen werden. Fliegen ernähren sich hauptsächlich von flüssigen oder feuchten Nahrungsmitteln. Daher müssen möglichst alle Futtergrundlagen und Brutstätten der Fliegen beseitigt werden. Feuchte Stellen gilt es zu vermeiden und die Futtergänge sollen sauber sein. Futterreste im und um den Trog gehören laufend entfernt. Beim Stallputzen unzugängliche Stellen nicht vergessen (Ecken, unter hochgestelltem Trog, unter der Aufstallung, usw.), hier bilden sich die Brutstätten.
Im Güllekeller dürfen sich keine Schwimmdecken bilden, denn sonst herrschen hier ideale Vermehrungs- und Lebensbedingungen für Fliegenlarven. Ein Ablassen der Güllekanäle alle vier bis sechs Wochen senkt den Fliegendruck. Im Festmistbereich ist die Fliegenbelastung höher. Hier kann nur eine möglichst saubere Bucht und damit ein oftmaliges Ausmisten Abhilfe verschaffen. Am Misthaufen selbst sind die Bekämpfungsmöglichkeiten gering.

Die biologische Bekämpfung der Stallfliege ist schon längere Zeit bekannt. Verschiedene Firmen bieten Güllefliegenlarven an. Die Güllefliege (Ophyra aenescens) lebt unauffällig im Stall. Die Larven der Güllefliege haben die gleiche Nahrungsgrundlage wie die Stubenfliegenlarven. Zusätzlich decken sie aber ihren Eiweißbedarf mit dem Aussaugen der Stubenfliegenlarve. Bis zu 20 Stubenfliegenlarven können von einer Güllefliegenlarve ausgesaugt werden.
Zur chemischen Bekämpfung gibt es unzählige Mittel. Ihre Wirkung lässt mit Anzahl der Anwendungen nach, deshalb sollte man öfter mal das Produkt wechseln. Vor allem madenwirksame Mittel werden mit guter Erfahrung eingesetzt. In ganz akuten Fällen werden Streich-, Spritz- und Ködermittel angewandt.

Wichtig ist es, die Bekämpfung egal welcher Art regelmäßig durchzuführen, mit einem Mal ist es nicht getan. Und die Bekämpfung muss frühzeitig im Jahr erfolgen, nicht erst, wenn die ersten Fliegen sichtbar werden. Experten empfehlen, bereits im März mit der ersten Maßnahme zu beginnen, und dann das ganze Jahr über alle acht bis zwölf Wochen.

Fliegen im Schweinestall verursachen eine Menge Probleme. Sie übertragen und verbreiten durch den Transport von Bakterien, Viren, Parasiten, Pilze an ihrem Rüssel oder an den Füßen wichtige Erkrankungen wie u.a. Schweinedysenterie, Ileitis, PRRS und Spulwürmer beim Schwein, und auch im Fliegenkot sind Erreger nachweisbar. Sie sind zudem Stressverursacher durch die Belästigung der Schweine im Tierstall. Die Folgen sind Unruhe, Aggressivität, Kannibalismus unter den Tieren und ein eventuell gehäuftes Auftreten von Magengeschwüren. Fliegen mindern so insgesamt erheblich die Wirtschaftlichkeit durch erhöhte Medikamentenkosten und erniedrigte Produktivität. Die größten Probleme macht der Mist: Wer verstärktes Augenmerk auf einen sauberen Stall, saubere Futtereinrichtungen, sowie einen guten auslaufenden Güllekanal legt, hat weniger Probleme mit der Fliegenbelastung.

Quelle: "TGA"
 
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