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  News vom: 29.09.2014   |   News weiterempfehlen   |   News drucken  
  Die PRRS-Impfung in die Haut mit dem nadellosen IDAL-Applikator...

 
 
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...erzeugt eine vergleichbare Immunantwort wie nach der herkömmlichen intramuskulären Impfung

Das Porcine Reproductive and Respiratory Syndrome (PRRS) verursacht jährlich hohe wirtschaftliche Verluste in der Schweineproduktion. Eine effektive Möglichkeit zur Kontrolle von PRRSV-Infektionen ist die Impfung. In einer aktuellen Feldstudie wurde die nadellose Verabreichung eines PRRSV-EU-Lebendimpfstoffes mit dem IDAL-Vakzinator direkt in die Haut (intradermal) mit der intramuskulären Applikation verglichen. Dabei wurde eine gleichwertige Immunantwort erzielt. Die nadellose intradermale Impfung bietet entscheidende Vorteile gegenüber der intramuskulären Impfung hinsichtlich Handhabung, Zeitaufwand, Hygiene und Tierwohl. Mit dem IDAL-Vakzinator bereitet Intervet Deutschland GmbH, ein Unternehmen der MSD Tiergesundheit, den Weg für eine neue zukunftsweisende und tierfreundliche Applikationsform von Schweineimpfstoffen.
Das Porcine Reproductive und Respiratory Syndrome Virus (PRRSV) ist in Deutschland je nach Region in bis zu 80 Prozent der Schweinehaltungen nachweisbar. Die wirtschaftlichen Verluste durch PRRSV-Infektionen können pro Sau und Jahr bis zu 125,00 € betragen. Die Impfung mit abgeschwächten Lebendimpfstoffen stellt eine effektive Möglichkeit zur Kontrolle des Virus dar.

Aktuelle Vergleichsuntersuchung
In einem Ferkelerzeugerbetrieb wurde unter Feldbedingungen eine vergleichbare Antikörperantwort bei der nadellosen intradermalen PRRS-Impfung mit dem IDAL-(Intra Dermal Application of Liquids)-Vakzinator im Vergleich zur intramuskulären Impfung nachgewiesen.
20 neu eingestallte Jungsauen wurden in zwei Gruppen zu je 10 Tieren eingeteilt. Vor der Erstimpfung wurden Blutproben entnommen und in einem unabhängigen Prüflabor untersucht. Es konnte gezeigt werden, dass alle Tiere bis dato PRRSV-negativ waren. Anschließend wurden beide Gruppen mit dem gleichen PRRS-EU-Lebendimpfstoff geimpft – eine Gruppe intramuskulär mit der Spritze, die andere intradermal mit dem IDAL-Vakzinator.
Drei Wochen nach der Erstimpfung wurden bei allen Tieren Antikörper gegen PRRSV nachgewiesen. Dieser Nachweis zeigte, dass kein Unterschied in der Immunantwort zwischen den intramuskulär und den intradermal geimpften Tieren bestand. Diese Ergebnisse wurden auch in weiteren früheren und aktuellen Studien gezeigt.

Vorteile der Impfung mit IDAL
Bei gleichwertiger Immunantwort hat die nadellose intradermale Impfung gegenüber der intramuskulären Applikation entscheidende Vorteile: Die nadellose Applikation mittels definiertem Druck direkt in die Haut beugt der Abszessbildung und der Übertragung von Erregern vor. Während und nach der Impfung mit dem IDAL-Vakzinator sind die Tiere zudem deutlich ruhiger als nach intramuskulärer Impfung.
Mit dem IDAL-Vakzinator kann ausschließlich intradermal geimpft werden – bei gleichbleibendem Injektionsdruck und fest eingestelltem Dosisvolumen von 0,2 ml bei gleicher Antigenmenge zur intramuskulären Impfung, werden Fehler bei der Dosierung und Applikation vermieden, die beispielsweise bei der Anwendung von Multifunktionsgeräten entstehen können.
Für die intradermale Impfung gibt es speziell zugelassene und geprüfte Vakzine. Derzeit sind in Deutschland zwei Impfstoffe für die intradermale Verabreichung zugelassen – ein PRRS-Lebensimpfstoff mit EU-Stamm und ein Impfstoff gegen Mycoplasma hyopneumoniae.

Quelle: "MSD"
 
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