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  News vom: 24.04.2015   |   News weiterempfehlen   |   News drucken  
  Stallhygiene reduziert Antibiotika-Verbrauch

 
 
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Effektive Maßnahmen der Tier- und Stallhygiene helfen Tierhaltern, Krankheitskeime in Tierhaltungen zu eliminieren und eigene Antibiotikaverabreichungen zu reduzieren. Zum dreizehnten Mal findet vom 23. bis 26. April das wichtigste Branchenevent der Agrarwirtschaft im Osten auf dem Leipziger Messegelände statt. Die KESLA HYGIENE AG wird in Halle 4, Stand A015 ihre chemischen und technischen Innovationen auf dem Gebiet der Tier- und Stallhygiene präsentieren und Landwirte beraten. Gemäß Arzneimittelgesetz müssen Tierhalter ab einer bestimmten Bestandsgröße seit dem vergangenen Jahr halbjährlich die Bezeichnung der angewendeten Antibiotika, die Anzahl und Art der gehaltenen und behandelten Masttiere, die Anzahl der Behandlungstage sowie die insgesamt angewendete Menge von Antibiotika ihrer zuständigen Überwachungsbehörde melden. Mit den am 31.03.2015 vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz (BVL) im Bundesanzeiger veröffentlichen Daten aus dem staatlichen Antibiotika-Monitoring wird erstmals die Therapiehäufigkeit in Betrieben, die Rinder, Schweine, Hühner und Puten zur Mast halten, für die Landwirte und für die Überwachungsbehörden offenkundig. Anhand der bundesweit ermittelten Kennzahlen sollen Tierhalter vergleichen, wie ihre individuelle Situation zu beurteilen ist. Die Behörden erhalten Kenntnis über die landwirtschaftlichen Betriebe, bei denen im Berichtszeitraum überdurchschnittlich häufig Antibiotika eingesetzt wurden.
„Zusammen mit den seit 2012 vierteljährlich erhobenen Daten aus dem privatwirtschaftlichen Antibiotika-Monitoring der QS Qualität und Sicherheit GmbH ist nun die systematische Erfassung der Anwendung von Antibiotika in der Nutztierhaltung in Deutschland auf hohem Niveau etabliert und sorgt für maximale Transparenz“, betont Dr. Hans-Joachim Götz, Präsident des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte in verbandseigener Pressemeldung. Auf Grundlage der aus dem staatlichen System neu gewonnenen Daten muss jetzt in Betrieben, die die vom BVL bekanntgegebenen Vergleichswerte überschreiten, eine Antibiotikareduktion - zuvorderst etwa durch Verbesserung der Hygiene - erfolgen.
Betriebe, die die Kennzahl 1 (= mittlerer Wert aus allen einzelbetrieblichen Therapiehäufigkeiten) überschreiten, sind verpflichtet, einen Tierarzt hinzuzuziehen, um die Ursachen für die überdurchschnittliche Antibiotikaanwendung zu analysieren und Maßnahmen für eine Reduzierung einzuleiten. Überschreitet ein Betrieb die Kennzahl 2 (= Wert, unter dem 75 Prozent aller Therapiehäufigkeiten liegen) muss ein schriftliches Konzept zur Antibiotikaminimierung erstellt und der zuständigen Behörde unaufgefordert übermittelt werden. Das Konzept muss konkret die Gründe benennen, die zur Überschreitung der Kennzahl geführt haben, und auch das Ergebnis der tierärztlichen Beratungen enthalten sowie Einzelheiten zu den Maßnahmen, die zur Verringerung des Antibiotikaeinsatzes ergriffen werden sollen. „Das ist der richtige Ansatz, um den Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung nachhaltig zu reduzieren und damit das Risiko der Entstehung und Ausbreitung von Antibiotikaresistenzen zu minimieren“, so Dr. Götz. „Allerdings müssen die von tierärztlicher Seite angeratenen Maßnahmen auch umgesetzt werden“. Hierfür ist sicherzustellen, dass die Minimierungskonzepte von den Überwachungsbehörden fachlich geprüft und flächendeckende Kontrollen in den landwirtschaftlichen Betrieben durchgeführt werden.
KESLA rät Nutztierhaltern und bestandsbetreuenden Tierärzten, bei der Reinigung und Desinfektion in den Ställen nur solche Wirkstoffe einzusetzen, bei denen Keimresistenzen aufgrund ihrer unspezifischen Wirkungsweise keine Rolle spielen. Dies sind zuvorderst Desinfektionsmittel auf Basis der hocheffektiven Peressigsäure, die sich durch eine temperaturunabhängige, unspezifische, umfassende und schnelle Wirkungsweise ohne Resistenzbildung auszeichnet. Der Zerfall in Wasser, Sauerstoff und Essigsäure begünstigt darüber hinaus den Einsatz etwa in Tierhaltungsbetrieben mit nachgeschalteter Biogasanlage oder in lebensmittelverarbeitenden Bereichen.
Neben der neuen hygienischen Hautwaschung mit dem WOFA-PIG Tierwaschmittel auf Basis biologisch abbaubarer, oberflächenaktiver Aniontenside haben sich von Kesla vor allem die alkalisierbaren Peressigsäurespezialitäten für die Flächen-, Anlagen-, Geräte- und Fahrzeugdesinfektion am Markt bewährt. Vorteile liegen in einer Geruchsminimierung und einer maximalen Materialverträglichkeit auch bei Buntmetallen.
Unter den antimikrobiell wirkenden Mitteln sind das DVG-gelistete Wofasteril E 400-Kombiverfahren und das innovative 1+1 Wofasteril SC super als Zweikomponentenmittel mit einem unübertroffenen Leistungsniveau hervorzuheben. Bei der Komplettdesinfektion - antimikrobiell und antiparasitär in nur einem Arbeitsgang – hat sich in Ställen das Ascarosteril AB als Alternative zu kresolhaltigen Mitteln etabliert. WOFA-MAT-Desinfektionsgeräte in unterschiedlichen Leistungsklassen optimieren
die Ausbringung der Zweikomponentenmittel als Desinfektionsschaum.

Quelle: "KESLA"
 
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